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Begriff · Vertikale Aufbewahrung

Wandstauraum

Wandstauraum bezeichnet jede Form der Aufbewahrung, die direkt an oder in der Wand befestigt wird, statt auf dem Boden zu stehen. Dazu zählen Wandregale, Hängeschränke, Schienensysteme, Hakenleisten und magnetische Lösungen. Wandstauraum ist die effizienteste Stauraum-Form für kleine Wohnungen, weil er keine Bodenfläche beansprucht.

Lina HoferRedaktion · Innenarchitektin · 34 m² Berlin-Neukölln
Wandregal mit Boxen und Hakenleiste in einer kleinen Wohnung

Der Begriff Wandstauraum umfasst alle Aufbewahrungslösungen, die wand- oder deckenmontiert sind. Anders als bei stehenden Möbeln nimmt Wandstauraum keine Bodenfläche in Anspruch und nutzt stattdessen die ungenutzten vertikalen Flächen, die in den meisten Wohnungen oberhalb von 1,40 Meter Höhe brachliegen.

Die Bandbreite reicht von der einfachen Hakenleiste (3-5 Euro) bis zum eingebauten Wandschrank-System (mehrere hundert Euro). Im Englischen spricht man von wall-mounted storage; in der deutschen Möbelbranche unterscheidet man zwischen festmontierten Systemen (Bohrung) und bohrfreien Systemen (Klebehaken, Spannstangen).

Wandstauraum lässt sich nach Befestigung und Bauart gliedern:

  • Wandregale (Brett auf Konsolen): Pro Brett 60-120 cm breit, 20-30 cm tief. Volumen pro laufendem Meter: ca. 20-40 Liter.
  • Hängeschränke: Geschlossene Schränke an der Wand, oft in der Küche. Volumen: 60-180 Liter pro Schrank.
  • Schienensysteme: Vertikale Schiene mit verschieblichen Konsolen — flexibel anpassbar an unterschiedliche Inhalte.
  • Hakenleisten und Garderobenleisten: Für Jacken, Mützen, Geschirrtücher. Belastbarkeit: 5-20 kg pro Meter.
  • Magnetleisten: Für Messer, Werkzeug und Kosmetik. Auf Metallflächen oder magnetischen Wandfliesen.
  • Türrahmen-Aufsätze: Hängeleisten, die über die Türrahmen-Oberkante gestülpt werden. Bohrfrei.

Wichtige Größen sind die Tragkraft (5-30 kg pro Meter typisch), die Wandtiefe (15-40 cm) und das Material — bei Mietwohnungen sind bohrfreie Lösungen oft unverzichtbar.

Wandstauraum kommt in nahezu jedem Raum einer kleinen Wohnung vor:

  • Küche: Hängeschränke, Magnetleisten für Messer, Reling-Systeme an der Wand zwischen Arbeitsplatte und Hängeschränken.
  • Bad: Hängeschrank über dem Waschbecken, Spiegelschrank, Eckregal in der Dusche.
  • Flur: Garderobenleiste, Hutablage, Wandregal über der Türe.
  • Wohnzimmer: Wandregale für Bücher, Hängeschrank für TV, Schienensystem mit verschieblichen Boxen.
  • Schlafzimmer: Wandregal über dem Bett, Hakenleiste für Bademantel und Tasche, Kleider-Garderobe an der Wand.

Ausführlich beschrieben sind die Systeme im Ratgeber Wandstauraum für kleine Wohnungen. Für Mietwohnungen siehe Mietwohnung ohne Bohren einrichten.

Diese Begriffe stehen in engem Zusammenhang mit Wandstauraum:

Alle Begriffe im Glossar

Acht zentrale Begriffe rund um Wohnen auf wenig Quadratmetern — verlinkt und definiert.