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Begriff · Möbel mit Stauraum

Stauraumbett

Ein Stauraumbett ist ein Bett, das zusätzlich zur Liegefläche einen integrierten Aufbewahrungsbereich besitzt. Übliche Bauformen sind das Bett mit Bettkasten unter dem Lattenrost, das Bett mit seitlichen Schubladen sowie das Hochbett mit darunterliegendem Stauraum oder Arbeitsplatz. Stauraumbetten gelten als eines der wirksamsten Multifunktionsmöbel für kleine Wohnungen.

Lina HoferRedaktion · Innenarchitektin · 34 m² Berlin-Neukölln
Bett mit aufgeklapptem Bettkasten und sichtbarem Stauraum darunter

Ein Stauraumbett verbindet zwei Grundfunktionen: Schlafen und Aufbewahren. Die Bezeichnung wird im Möbelhandel uneinheitlich verwendet — sie umfasst sowohl Betten mit klassischem Bettkasten (über Gasdruckfedern hochklappbarer Lattenrost) als auch Konstruktionen mit Schubladen, Klapp-Mechanik oder erhöhter Bauhöhe.

Im Unterschied zu einem normalen Bett mit Unterbettkommode ist beim Stauraumbett der Aufbewahrungsbereich Teil der Möbel-Konstruktion. Im Bauformen-Vergleich liegen die nutzbaren Volumen zwischen 180 Liter (kleiner Schubkasten) und 450 Liter (Bettkasten in 180×200 cm Doppelbett-Größe).

Stauraumbetten unterscheiden sich nach Bauform, Mechanik und Zugänglichkeit:

  • Bettkasten unter dem Lattenrost: Häufigste Bauform, hochklappbarer Lattenrost mit Gasdruckfedern. Volumen: 200-450 Liter.
  • Seitliche Schubkästen: Eine bis vier Schubladen unter dem Bettrahmen. Pro Schublade ca. 60-90 Liter, leichter zugänglich als Bettkasten.
  • Hochbett mit Stauraum: Liegefläche auf 1,40-1,60 Metern Höhe; darunter Schreibtisch, Kleiderschrank oder Sitzbereich.
  • Schrankbett (Murphy Bed): Bett klappt vertikal in einen Schrank — Stauraum wird durch das Verschwinden des Bettes geschaffen.
  • Bett mit Boxspring-Schublade: Boxspring-Variante mit ausziehbaren Schubladen am Sockel.

Wichtige Spec-Größen sind die nutzbare Höhe des Stauraums (typisch 25-35 cm bei Bettkasten, 18-22 cm bei Schubkasten), die Belastbarkeit der Mechanik und die maximale Matratzendicke (meist 16-22 cm).

Stauraumbetten werden vor allem dort eingesetzt, wo Bodenfläche knapp ist:

  • 1-Zimmer-Wohnungen (15-30 m²): Ein Bettkasten ersetzt einen Kleiderschrank für Saisonkleidung und Bettwäsche.
  • Studi-Buden und WG-Zimmer: Hochbett mit Schreibtisch darunter — ein Möbelstück deckt Schlafen und Arbeiten ab.
  • Pendler-Wohnungen: Schubkasten-Bett für Wäsche und persönliche Gegenstände, weil oft kein Kleiderschrank vorhanden ist.
  • Schlafzimmer ohne Begehbaren Schrank: Bett mit Bettkasten als Ergänzung zum normalen Kleiderschrank, vor allem für Saisonware.
  • Familien-Schlafzimmer: Doppelbett mit großem Bettkasten für Decken, Reisetaschen und sperrige Gegenstände.

Im Magazin-Test Betten mit Bettkasten haben wir vier Modelle 12 Monate lang verglichen. Eine Übersicht typischer Bettkasten-Volumen findet sich im Ratgeber Bett für kleine Wohnung.

Diese Begriffe stehen in engem Zusammenhang mit Stauraumbett:

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